Technische FAQ

 

Lässt sich die Stabilisierung meines Wasserbettes ändern?

Nein. Die Dämpfung des Wasserbettes wird beim Kauf, bzw. in der Produktion festgelegt und kann nachträglich nicht verändert werden. Zusammen mit der richtigen Füllmenge gibt es nur diesen einen Liegekomfort mit der erworbenen Matratze. Man sollte sich daher die Zeit nehmen und den Fachberatern vertrauen, welche Dämpfung es werden soll. Sicherlich macht man mit einer mittleren Stabilisierung nichts verkehrt, aber Sie sollten es möglichst selbst spüren, was für Sie angenehm ist und mehrere Ausstellungsbetten beim Fachhandel probeliegen.
Es sei angemerkt, dass häufiges Entleeren und Befüllen dazu führen kann, dass die Matratze etwas an ihren Dämpfungseigenschaften verlieren kann.

Nach oben
 

Kann die Härte der Wassermatratze geändert werden?

Nein. Die Dämpfung der Matratze ist nicht veränderbar, sie wird bei Ihrer Bestellung festgelegt. Viele glauben, man könne über die Wassermenge den Härtegrad regulieren, was aber nur ganz eingeschränkt gilt, denn es gibt immer nur eine für Sie optimale, Füllmenge, damit Ihr ganzer Körper physiologisch richtig liegt. Bei dieser richtigen Füllmenge hat die Matratze ihre fühlbare, nicht verstellbare Dämpfung. Zu wenig Wasser fühlt sich weicher an, aber Sie werden "durchhängen". Umgekehrt ist es bei einer Überfüllung. Die Matratze fühlt sich härter an, aber man liegt, wie auf einem Berg. In beiden Fällen der Falschbefüllung belasten Sie Ihren Rücken und bringen ihn in eine Zwangshaltung.

Nach oben
 

Welche verschiedenen Typen von Wasserbetten gibt es?

Hier unterscheiden wir folgende zwei Grundtypen: Hardside und Softside.
 
Die Hardside-Matratzen waren die ersten richtigen Wasserbetten. Die Wassermatratze ist direkt in einen stabilen Bettrahmen mindestens in der gleichen Höhe eingelegt, welcher ihr den seitlichen Halt gibt.  
 
Die Softside-Matratzen werden in eine Schaumumrandung eingelegt, die zur Druckverteilung, wie die Matratze selbst, schräg zugeschnitten ist. Dieser Softsiderahmen gibt den seitlichen Halt und isoliert gegen den Wärmeverlust. Ausserdem erhöht er den Sitzkomfort auf der Bettkante und vereinfacht das Bettenmachen. Bei Akva erhalten Sie zwei Schaumtypen unterschiedlicher Festigkeit - für Ihren persönlichen Komfort.
 
Im Gegensatz zu einer Hardside-Matratze kann eine Softside-Matratze ohne den sonst üblichen Bettrahmen aufgestellt werden und ähnelt dann eine Boxmatratze. Daher sind Softside Wasserbetten in nahezu jedes Bettgestell einbaubar, da sie selbsttragend konstruiert sind. Siehe dazu Inside Akva.

 
 

Kann ich für mein jetziges Bettgestell ein Wasserbett bekommen?

Ja. Ein Softside Wasserbett lässt sich in der Regel in jeden Bettrahmen integrieren, weil es selbsttragend konstruiert ist. Der vorhandene Bettrahmen wird lediglich für's Design benutzt und hat keine tragenden Aufgaben mehr. Inside Akva ist die komfortable Lösung, wenn es um eingebaute Wasserbetten geht.

Auf diese Weise wird der Komfort des Wasserbetts mit einem zu Ihrem Schlafzimmer passenden Gestell kombiniert. Modell Inside - Du passt in mein Bett!

Falls Sie einen ausreichend stabilen (mind. 40 mm) und mindestens 22 cm hohen Bettrahmen besitzen, kann man auch eine Hardside-Matratze wählen.

Nach oben
 

In welchen Größen bekommt man ein Wasserbett?

Akva bietet sämtliche Standardmaße zwischen 90x200 cm bis 200x240 cm an, die allen üblichen Bettrahmengrößen entsprechen. Sondermaße sind in großem Umfang möglich. Darüber hinaus bieten wir Baby- und Juniorbetten an.

Nach oben
 

Wie wird ein Wasserbett installiert?

Ein Wasserbett sollte immer von einem Fachhandelsmonteur installiert werden. Dann können Sie sicher sein, dass alles fachgerecht montiert wurde, die Voraussetzungen für die Herstellergarantie erfüllt sind und dass die richtige Wassermenge eingefüllt ist. Die Installation eines Wasserbettes dauert ungefähr 1 bis 2 Stunden, wobei das Füllen der Matratze die meiste Zeit beansprucht, was auch abhängig vom Wasserdruck der Armaturen ist. 

Möchten Sie selbst das Bett füllen, ist es am einfachsten einen Wasserschlauch zu benutzen und die Richtlinien des Herstellers zu beachten.

Nach oben
 

Mit wie viel Wasser muss die Matratze gefüllt werden?

Die Wassermenge ist individuell von der Größe des Bettes und der Person abhängig. Für Akva Wasserbetten gilt die Faustregel, dass für normalgewichtige Personen die Wassermatratzen bis etwa einen Zentimeter unterhalb der Oberkante des Softsiderahmens befüllt werden. Schwergewichtige Personen benötigen weniger Wasser, da sie entsprechend mehr verdrängen, umgekehrt bei leichtgewichtigen Personen. 

In der Regel wird man in den ersten Wochen leichte Korrekturen der Füllmenge vornehmen, um nach vollständiger Entlüftung und Gebrauch der Textilien die optimale Füllmenge für sich zu erhalten. Das Maß aller Dinge ist dabei die Wirbelsäule, die im Normalfall exakt gerade, also ohne Belastung einzelner Bandscheiben, gelagert werden soll, damit sich alle "Wirbelsäulenpuffer" während der Nacht regenerieren und mit Flüssigkeit versorgen können. Für Seiten- und Rückenschläfer gilt: Von der Halswirbelsäule angefangen, sollte die Wirbelsäule in Seitenlage leicht zum Gesäß abfallend, aber in einer geraden Linie, verlaufen. Dies gilt auch für Unomatratzen, die zu zweit genutzt werden. Die grössere Wassermenge erlaubt eine Einstellung, die für beide komfortabel ist.

Bauchschläfer benötigen gegenüber Seiten- und Rückenschläfern etwas mehr Befüllung, d.h. bis das leichte "Durchhängen" aufgehoben ist.

Man bemerkt bei einer Überfüllung schnell, dass man nicht mehr im, sondern auf dem Bett liegt. Eine Überfüllung macht sich in der Regel auch durch Verspannungen im Halswirbelbereich bemerkbar. Zu wenig Wasser bemerkt man unter Umständen an Schmerzen im Lendenwirbelbereich.

Da man bei der Füllmenge viel falsch machen kann und dann nicht den gewünschten Effekt der physiologisch richtigen Körperlagerung erreicht, raten wir unbedingt dazu, dies mit geschulten Monteuren unserer Fachhandelspartner einzustellen. Sie selbst sollten dann in kleinen Schritten (3 - 5 Liter) nachregeln und immer wieder ein paar Tage Gewöhnungszeit einplanen, bevor man wieder etwas verändert, da sich die Muskulatur erst wieder langsam an eine veränderte Körperlagerung gewöhnen muss.

Nach oben
 

Wie lange dauert es nach dem Einfüllen, bevor ich in meinem Wasserbett schlafen kann?

Je nach Wassertemperatur beim Befüllen kann es bis zu zwei Tagen dauern. In der Regel wird jedoch gleich mit temperiertem Wasser befüllt, das das Bett direkt benutzbar ist. Wenn das Bett zu kalt ist, riskiert man eine Erkältung.

Nach oben
 

Welches Wasser benützt man fürs Wasserbett?

Übliches Leitungswasser. Man achtet auf saubere Befüllungsgeräte und setzt den Konditionierer Long Life zu.

Nach oben
 

Welche Temperatur muss das Wasser beim Einfüllen haben?

Wir empfehlen kaltes Wasser.

Nach oben
 

Wie oft muss das Wasser gewechselt werden?

Nur, wenn man das Bett abbauen muss, z.B. für einen Umzug. Das Wasser der Wassermatratze wird frisch bleiben, wenn Sie einmal pro Jahr den Long Life Konditionierer zusetzen. Das Frischhaltemittel verhindert Bakterienentwicklung und pflegt Ihre Matratze von innen.

Nach oben
 

Wie funktioniert die Heizung, und ist sie sicher?

Das Heizsystem besteht aus einer Heizungsmatte und einem einstellbaren Thermostat. Die Heizungsmatte mit niedrigem Stromverbrauch wird unter die Wassermatratze und Sicherheitsfoliegelegt und ist mit einem Thermostat verbunden, der sich außerhalb des Bettes befindet. Beim Erreichen der gewünschten Temperatur kann der 12 Stunden Betrieb aktiviert werden. Das Heizsystem arbeitet dann nur tagsüber, wenn das Bett nicht verwendet wird.  

Das Heizelement hat eine GS-TÜV-Zertifizierung. Sicher, da durch wasserdichtes Vinyl geschützt, verfügt es über eine Stromversorgung mit Kindersicherung und einen Temperaturregler.

Nach oben
 

Muss die Heizung im Sommer ausgeschaltet werden?

Nein. Die Zimmertemperatur im Hochsommer reicht nicht, um Ihr Wasserbett auf angenehmer Temperatur zu halten. Die Wasserbettenheizung wird im Sommer nur ab und zu aktiv sein und so auch wesentlich weniger Strom verbrauchen.  Das Bett sollte immer mindestens auf 26 - 27° C erwärmt werden, um Gesundheitsgefahren durch Unterkühlung und Feuchtigkeitsansammlung zu vermeiden. Man regelt die Heizung sommertags gewöhnlich etwas herunter, um einen leicht kühlenden Effekt zu erzielen.

Nach oben
 

Erreiche ich durch Ausschalten der Heizung während des Urlaubs eine Einsparung?

Nein. Die konstante Erwärmung ist wichtig für das Material und den Feuchtigkeitsabtransport. Da die Wasserbettenheizung nach längerem Ausschalten dauerhaft läuft, um wieder die Ausgangstemperatur zu erreichen, ist die Energieeinsparung wirklich nicht erwähnenswert. Die konstante Temperatur ist eine wichtige Voraussetzung für den Betrieb und die Lebensdauer des Materials.

Nach oben
 

Was ist bei einem Stromausfall?

Ohne Strom wird das Bett ganz langsam abkühlen. Da das Wasserbett vom Softsiderahmen und Bettzeug gut isoliert ist, wird es aber eine Weile dauern, bevor Sie den Unterschied spüren werden. Ferner dauern Stromausfälle selten mehr als ein paar Stunden, und deshalb sind Probleme in dem Zusammenhang unwahrscheinlich. Die Temperatur sinkt in der Regel nur um 0,5 - 1 ° C innerhalb 12 Stunden. 
 
Es sei angemerkt, dass Akvas Heizungen nach Stromausfällen wieder im 24 Stunden Betrieb starten. Wer nachts ohne eingeschaltetes Heizelement schlafen möchte, programmiert kinderleicht den 12 Stunden Betrieb und läßt das Akva Vital Heizsystem nur am Tag arbeiten.

 
 

Wie ist es mit Elektrosmog aus der Wasserbettenheizung?

Das Wasser in der Wassermatratze wirkt wie ein Isolator gegen sämtliche Störeinflüsse, die unterhalb des Bettes entstehen. Selbst im Heizbetrieb ist die elektromagnetische Strahlung sehr gering. Eine Steckdose oder ein Radiowecker, eine Nachttischlampe, die 1 Meter entfernt neben dem Bett installiert sind, haben ein ca. 300fach stärkeres elektromagnetisches Feld. Wenn Sie die Nachtabschaltung unserer Akva Vital Heizung aktiveren, schaltet sich die Heizung automatisch ab, während SIe das Bett benutzen - und das jeden Tag.

Nach oben
 

Welches Gewicht hat ein Wasserbett?

Das Gewicht eines Wasserbettes ist vom jeweiligen Typ und der Größe abhängig. Das Gewicht liegt abhängig von der Füllmenge zwischen 250 und 800 kg. Die Softside-Matratzen wiegen weniger alsHardside-Matratzen. Ein normales Softside-Bett entspricht ca. dem Gewicht von fünf bis acht Personen, das durch die gewichtsverteilende Sockelkonstruktion auf bis zu 4 qm verteilt ist.

Nach oben
 

Wie flickt man ein Wasserbett?

Am besten Sie benutzen ein Flickzeug, das bei Wasserbettenfachhändlern erhältlich ist. Das Flicken dauert nur wenige Minuten und wenn es fachgerecht durchgeführt wurde, ist die Matratze wieder ohne Qualitätsverlust nutzbar. In den meisten Fällen lässt sich die Matratze ohne Entleeren flicken.

Nach oben
 

Platzt ein Wasserbett leicht?

Ein befülltes Wasserbett ist immer noch frei von Druck, sonst würde es sich nicht an den Körper anpassen können, deshalb kann es nicht platzen und Wasser wie in einer Fontäne herausschiessen. Nur sehr scharfe Gegenstände können einer Wassermatratze Schaden zuführen, aber es schwieriger, als man vielleicht denkt. Doppelte Sicherheit: Das Akva Matratzenvinyl ist doppelt laminiert und immer noch wasserdicht, selbst wenn die äußere Schicht perforiert wird.

Nach oben
 

”Schwingen” alle Wassermatratzen gleich?

Nein. Der Dämpfungsgrad der Matratzen lässt sich mit Fibervlieseinlagen variieren, die in der Matratze eingearbeitet sind. Wasserbetten sind daher mit voller Beweglichkeit erhältlich, wobei die Matratze erst 25 Sekunden nach einer Bewegung im Ruhezustand ist oder als völlig stabilisiert, wo die Matratze sofort beruhigt ist. Eine zweiteilige Matratze ermöglicht individuelle Stabilisierung und Temperatur auf jeder Seite des Bettes.



Nach oben
 

Wie lange hält ein Wasserbett?

Viele der ersten Wasserbetten werden nach wie vor noch jeden Tag benutzt. Generell kann man von einer Lebensdauer zwischen 8 und 15 Jahren ausgehen, abhängig von Pflege und Benutzungsgrad sind auch wesentlich längere Zeiten zu erreichen. Wahrscheinlich wird man im Laufe der Nutzung mal einen neuen Bezug oder vielleicht sogar einen Wasserkern benötigen, diese Teile sind als Komponenten austauschbar.

Wichtig ist zu wissen, dass das unterstützende Element in einer Wassermatratze das Wasser selbst ist, und das unterliegt keinen Ermüdungserscheinungen. Der Komfort einer Wassermatratze ändert sich daher über die Jahre nicht, im Gegensatz zu einer traditionellen Matratze, die mit steigendem Alter ihre Stützungskraft verliert.

 
 

Kann man den Stauraum unter dem Wasserbett nutzen?

Ja. In einem normalen Sockel mit einer Höhe von 25 cm können vier Schubladen eingebaut werden und in einem Sockel mit 37,5 cm Höhe acht Schubladen. Ferner können Sie einen Stauraumsockel mit abnehmbaren Blenden bestellen.

Nach oben
 

Ist es einfach mit einem Wasserbett umzuziehen?

Ja. Wenn das Bett erstmal entleert ist, ist es tatsächlich einfacher zu transportieren als viele traditionelle Betten. Sogar lange Betten können in Räume mit begrenztem Duchgang usw. getragen werden. Der Umzug nimmt aber mehr Zeit wegen des Entleerens und Neubefüllens in Anspruch. 
 
Wenn die Matratze entleert ist, empfehlen wir, sie zusammen zu rollen statt zu falten. Dieser Vorgang ist immens wichtig, damit die eingearbeitete Dämpfung nicht verrutscht und damit die Matratze unbrauchbar wird. Öffnen Sie das Ventil, fassen Sie am Kopfende sowohl das Vinyl und die Vliesschichten an, und rollen Sie gegen das Fußende, damit evt. überschüssige Luft aus dem Ventil strömen kann. Anschliessend das enstandene Vakuum mit dem Ventil wieder verschliessen. Beachten Sie bitte für Auf- und Abbau auch die generellen Empfehlungen des Herstellers. 
 
Wenn man nicht selbst das Bett ab- und wieder aufbauen möchte, bieten die meistenWasserbettenhändler auch einen Umzugsservice an.

Nach oben
 

Konditionierer - was ist Long Life?

Long Life ist ein Frischhaltemittel, das eventuelle Bakterien oder Mikroben in Ihrer Matratze abtötet und die Matratze von innen pflegt. Long Life wird einmal mindestens pro Jahr zugesetzt, um das Wasser frisch zu halten - auch zur Erhaltung der Garantie.

Nach oben